Fleischkonsum

Liebe Leserinnen und Leser,

Ostern ist bereits vorbei, die ersten warmen Tage locken zur Gartenarbeit, die Kräuter sprießen. Bärlauch steht bei uns derzeit fast täglich auf dem Speiseplan, als Pesto, gemischt mit Soja-Joghurt zu Kartoffeln oder ähnlichem. Brennessel reckt ebenfalls zaghaft die ersten Blätter gen Sonne und auch der Löwenzahn und Giersch stellt bereitwillig seine gesunden Stoffe dem Menschen zur Verfügung, als Salat, Suppe, Pesto und mehr.

Die Grillsaison hat bei vielen bereits begonnen und auch wenn unsereins die fleischfreien Varianten samt Gemüse auf die Glut legt, so ist es bei der Vielzahl unserer Mitmenschen doch eher Fleisch.

In dem Zusammenhang möchte ich gern auf den Fleischatlas 2016 der Heinrich Böll Stiftung hinweisen.

In dem Dossier, das man auf deren Seite herunterladen kann, findet man sämtliche Übersichten zum Thema Fleischverzehr. Die zahlreichen Informationen, Darstellungen und Zahlen sind schockierend, doch meiner Meinung nach in der Form beispiellos.

Bis bald und einen tierfreundlichen Frühling wünscht

Vivien

 

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Japan

Gern möchte ich auf einen interessanten Artikel aus der Seite vom Vegetarierbund hinweisen. Er beschreibt die vegetarische Geschichte Japans.

https://vebu.de/themen/tiere-a-ethik/philosophie-und-tierrechte/308-wie-der-westen-ein-vegetarisches-land-zerstoerte

Beim Lesen dieser Jahrhunderte dauernden vegetarischen Vergangenheit stellt sich einem doch die Frage, ob es wirklich so normal ist, Tiere zu züchten, um sie zu töten? Ist es normal, Tiere zu essen, zu jagen, an ihnen zu experimentieren? Die Gesellschaft entscheidet, was normal ist. Und was nicht.

Die stetig wachsende Zahl an Vegetariern und Veganern stimmt hoffnungsfroh, dass Fleischessen in Zukunft unnormal ist.

In diesem Sinne bis bald,

Vivien

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Weihnachten …

… steht wie jedes Jahr … ganz plötzlich vor der Tür.

Die Backsaison hat damit begonnen und die ersten Stollen sind bereits fertig verpackt und warten auf Heiligabend.

Nach wie vor bin ich in absolutem Eisfieber und diese cremige Köstlichkeit kann ich bei jeder Temperatur naschen. Eine Wärmflasche an den Füßen und ein heißer Tee dazu und schon kanns los gehen.

Heiligabend werden wir das Haus voll haben und anstatt jedes Jahr zu überlegen, welches Festmenü wir planen sollen (das dann leider häufig von zerkochtem Gemüse und matschigen Beilagen gekrönt wird, weil mir das Talent fehlt, für mehr als 10 Leute zu kochen…) gibt es dieses Jahr leckere Suppe. Besser gesagt: Zwei. Eine bunte Gemüsesuppe und eine Augenweide-Rote-Beete Suppe. Und als Nachtisch gibt es dafür ein köstliches „Eismenü“.

Kürzlich habe ich mir ein neues Kochbuch zugelegt: Sophias vegane Welt. Das Buch ist voller bunter Rezepte (z.B. herzhafte Cupcakes mit pinkfarbenem Topping) und ich bin so begeistert, dass ich zur weihnachtlichen Suppe auf jeden Fall pink-farbenes und knall-grünes Brot servieren werde. Bin jetzt schon auf die Reaktionen gespannt!

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Es sind zwar noch einige Wochen hin, aber erfahrungsgemäß fliegt die Zeit kurz vorm Jahreswechsel nur so dahin 🙂

Herzlich,

Vivien

 

 

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Eis wie vom (Profi-) Eismatscher!

Die ersten heißen Tage dieses Jahres haben mich wieder mit Wehmut auf das vegane Eisangebot in meinem Dorf blicken lassen… Sorbets und Fruchteis sind ja kein Problem und auch mit Mixern zu schaffen. Aber was macht man, wenn man von Vanille-Spaghetti-Eis oder cremigem Schokoladeneis mit Schokostückchen träumt????

Vor einiger Zeit gab es noch das leckere Swedish Glass in einem Supermarkt um die Ecke, das ich wirklich lecker fand (vor allem Vanille), aber irgendwie verschwand es still und heimlich aus der Tiefkühltheke (an mangelnder Nachfrage konnte es nicht gelegen haben, als Schleckermäulchen habe ich dafür gesorgt…).

Das Angebot im Bioladen konnte mich geschmacklich nicht gerade begeistern, also war Selbermachen angesagt.

Investiert habe ich nun in eine Eismaschine (mit Kompressor) und in das Eisbuch von Sonja Dänzer (Eis mit Stil) und ich muss sagen: Das Ergebnis ist geradezu umwerfend.

Nicht nur die Klassiker wie Vanille, Erdbeer und Schoko sind superköstlich. Auch Exoten wie Maple Walnut, Kokos und mehr wurden von mir probiert und (mehr oder weniger) sofort aufgegessen. (Seit dem Eisbuch backe ich kaum noch Torten, die Kleidung zwickt trotzdem ;-))

Die Zutatenliste klingt anfangs kompliziert, sollte einen aber nicht abschrecken. Die paar Minuten, die man für die Suche im Netz investiert sind gut angelegt (auch hat die Autorin Bezugsquellen aufgeführt). Auch wenn ich früher schon öfter Eis (mit einer Eismaschine ohne Kompressor – diese fand ich durch die lange Vorbereitungszeit nun zu öde. Wenn ich Eis haben möchte, will ich nicht 24 Stunden im Voraus planen) gemacht habe, so bekam ich nie diese wundervoll cremige Konsistenz zustande. Xanthan und Maranta-Tapioka wirken Wunder…

Wenn Ihr also auch so Eis-Maniacs seid wie ich kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen!

Die Sommerzeit kann kommen!

Bis bald,

Eure Vivien

 

 

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Vorfreude auf die Kirschblüte!

Stürmisch hat sich der April angekündigt. Mit zahlreichen gleißenden Sonnengeschenken im Wechsel mit Donner und Blitz macht er seinem Namen alle Ehre. Der Frühling kommt unaufhaltsam, Schnee und Graupel zum Trotz. Man spürt förmlich das Brodeln in der Erde, die Triebe und Sprossen, die sich überall den Weg ans Licht erobern. Der Wald erscheint nahezu jeden Tag in neuem Gewand, so unaufhörlich wächst alles.

Am Vogelhaus ist jetzt mehr los als im Winter, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Rosinen gehen weg „wie warme Semmeln“. Rotkehlchen, Buntspecht, Meisen aller Couleur, Spatzen, Kleiber und Eichelhäher bauen ihre Nester und / oder brüten schon.

Jedes Jahr bin ich aufs Neue fasziniert über Mutter Natur und ihre unbändige Kraft.

Regenarme Tage haben wir nun schon genutzt, den Garten aufzuräumen, alte Triebe abzuschneiden und Platz für Neues zu schaffen. Die ersten Löwenzahnblätter sprießen, Giersch streckt seine kleinen Blättchen in die Luft.

Saatkartoffeln liegen bei uns auf sämtlichen Fensterbänken und keimen fleißig vor, bevor sie in den nächsten Tagen eingepflanzt werden. Auf die Ernte bin ich jetzt schon gespannt!

Unsere Japanische Kirsche hat bereits zahlreiche Knospen und ich freue mich schon auf ihre Blütezeit. Nach dem Durchschauen meiner Gartenfotos weiß ich auch, warum 🙂

Kirschblüte

Kirschblüte

Fröhliche Ostern und bis bald,

Eure Vivien

 

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Mandelmilch

Seit geraumer Zeit nerven mich diese ganzen Tetra-Packs. Die Schlepperei, der Müll, etc. Es wurde Zeit für eine Alternative zu gekaufter Sojamilch, etc.

Gestern habe ich zum ersten Mal Mandelmilch selbst gemacht und bin restlos begeistert. Nicht nur, dass es extrem simpel ist, nein, es schmeckt auch einfach hervorragend!

Für einen halben Liter Mandelmilch nehme ich einen Esslöffel Mandelmus und einen halben Liter Wasser. Beides kommt in meinen Mixer, 20 Sekunden auf Höchstleistung mixen und fertig ist diese wundervolle Milch.

Der Kaffee wird damit zum köstlichen Cappuccino …

Mandelmilch

Milch aus Mandelmus

Keine Frage, dass man daraus köstlichen Kakao machen kann, Tee verfeinern und mit Süßungsmitteln und Vanilleextrakt leckere Vanillemilch zaubern kann. Ich freu mich schon aufs Experimentieren!

Bis bald,

Eure Vivien

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Future-Food

 

Vor Jahren gab es zahlreiche Artikel zu InVitro Fleisch, dem Fleisch aus dem Labor. Aus Zellen, für die kein Tier sterben muss, wird Fleisch quasi im Reagenzglas produziert. Der Aufschrei war riesengroß, in der Bahnhofstraße beim Einkaufen interviewte Personen gaben sich empört, die meisten fanden das Thema zu unappetitlich. Zu normal ist es doch, dass Fleisch vom Tier stammt, das Tier gequält und seines Lebens beraubt wird.

Seither ist es irgendwie pressetechnisch recht still geworden um dieses Thema.

Selbst zahlreiche Veganer und Vegetarier finden dieses Thema ekelig. Dabei könnte dies wahrhaftig ein Meilenstein für die Tiere sein.

Ich selbst würde es konsumieren – nicht für mich, aber für meine Katzen und auch für meinen Hund. Die Tatsache, dass meine Katzen vegetarisches Essen scheinbar kategorisch ablehnen und mein Hund wegen einer Hefeallergie ebenfalls kein typisches vegetarisches Hundefutter verträgt verursacht in mir bei jedem Tierfutterkauf Bauchschmerzen. Was wäre ich glücklich, wenn ich meinen Tieren vernünftiges Futter ohne Leid kaufen könnte …

Mit diesen kleinen Gedanken zum Jahresanfang sage ich Tschüß bis zum nächsten Mal,

Eure Vivien

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